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Fortsetzungskurs: Der Umgang mit schwierigen Kindern und Jugendlichen
Praxisnah handeln im pädagogischen Alltag

Dieser Kurs knüpft an die Grundlagen des ersten Kurses an und legt den Schwerpunkt noch stärker auf den konkreten pädagogischen Alltag. Im Mittelpunkt stehen erlebte Situationen aus Schule, Betreuung und Ganztag, in denen Kinder und Jugendliche als herausfordernd, grenzüberschreitend, verweigernd, impulsiv oder schwer erreichbar erlebt werden. Gemeinsam betrachten wir typische Praxissituationen und entwickeln daraus konkrete Handlungsmöglichkeiten für pädagogische Mitarbeitende. Dabei geht es nicht um Patentrezepte, sondern um mehr Sicherheit im eigenen Handeln:

Wie kann ich in angespannten Situationen ruhig und klar bleiben?

Wann ist Deeskalation sinnvoll? Wie setze ich Grenzen, ohne die Beziehung zum Kind oder Jugendlichen zu verlieren?

Welche Rolle spielen Körpersprache, Sprache, Haltung und Teamabsprachen?  

Anhand von Fallbeispielen, Erfahrungsaustausch und praxisnahen Übungen werden konkrete Interventionsmöglichkeiten erarbeitet. Theoretische, fachliche und rechtliche Grundlagen werden dabei weiterhin einbezogen, stehen jedoch stärker im Dienst der praktischen Umsetzung. Ziel des Kurses ist es, die eigene Handlungssicherheit zu stärken, Belastungen besser einzuordnen und schwierige Situationen im Schulalltag klarer, gelassener und zielgerichteter bewältigen zu können.