Übersicht unserer Kursleitenden
Kursleitende A-Z
Gabriele Gischler-Schier (Pädagoge/-in (Diplom), Erzieher/-in)
Kurse (3)
Loading...
Auffälligkeiten im Spracherwerb
Zielgruppe:
pädagogische Fachkräfte aus Krippe, Kita, Hort und Kindertagespflege
Ihnen fallen immer wieder oder in den letzten Jahren sogar gehäuft Kinder auf, die noch undeutlich sprechen, andere haben Schwierigkeiten mit der Aussprache bestimmter Laute und wieder andere einen sehr geringen Wortschatz.
Sprachliche Auffälligkeiten können in allen Bereichen der Sprache und des Sprechens entstehen und kommen häufig vor, sind aber oft auch nur Ausdruck der normalen sprachlichen Entwicklung, des NOCH-nicht-Könnens.
Als pädagogische Fachkräfte sollen – und dürfen - Sie natürlich weder diagnostizieren noch therapieren, sondern Sie werden heute einen systematischen Überblick bekommen über Auffälligkeiten der Sprache und des Sprechens und deren Abgrenzung zu therapiebedürftigen Sprachstörungen sowie:
- die Auswirkungen auf nichtsprachliche Bereiche
- die Sprachentwicklung 0 bis 6 Jahre
- Klären der Begriffe „Late Talker“ und „Late Bloomer“
- die Notwendigkeit der Kooperation mit therapeutischen Fachkräften außerhalb oder innerhalb Ihrer Einrichtung
- Hilfe und Beratung für Eltern geben und vermitteln
- Beobachtungs- und Dokumentationsbögen, die Ihnen helfen, den Sprachstand korrekt einzuschätzen
Methoden:
Impulsvortrag, PP, Videos, Audios, Gruppengespräch, Reflexion
Schweigen und Wegschauen hilft nicht!
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte und Leitungen in Krippe, Kita, Hort und KTP
Wie reagieren bei Grenzverletzungen und Gewalt gegen Kinder durch Kolleg*innen? „Professionell tätig zu sein bedeutet, das eigene Handeln immer wieder neu zu reflektieren, Schwachstellen zu identifizieren, Fehler zu korrigieren und daraus zu lernen. Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung, bei dessen Verwirklichung Kindertageseinrichtungen und insbesondere der Leitung eine hohe Verantwortung zukommt“. (Maywald 2020) Grund genug also, dass pädagogische Fachkräfte und Leitungen eine selbst-kritische Haltung einnehmen, sich trauen, unangemessenes Verhalten unter vier Augen und im Team offen aus- und anzusprechen und auch wissen, wie rechtssicheres Handeln aussieht.
Inhalte:
- Rechtliche Grundlagen zum Verbot von Gewalt gegen Kinder
- Wie oft tritt Gewalt gegen Kinder in pädagogischen Einrichtungen auf?
- In welchem Zwiespalt stecke ich, wenn ich Übergriffe bemerke?
- Wie kann ich reagieren und mit der Kolleg*in ins Gespräch kommen?
- Und wenn sich nichts ändert? Welche Schritte müssen folgen?
- Reaktion von Leitung und Träger auf Fehlverhalten
- Prävention auf der Ebene der Kinder und des Teams
- Hinweise auf ein institutionelles Kinderschutzkonzept, Selbstverpflichtungserklärungen und die Verankerung von Kinderrechten
Methoden:
Vortrag, Videos, Diskussion und Reflexion in der (Klein-)Gruppe
Wut im Bauch und Chaos im Kopf
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte in Krippe, Kita und Kindertagespflege
Wir erfahren tagtäglich, dass der Umgang mit den eigenen Gefühlen eine große Herausforderung für Kinder darstellt. Die Gehirnforschung zeigt uns, dass wir Erwachsenen die Kinder bei der Entwicklung von Eigenregulation und Selbstberuhigung unterstützen müssen, da das unreife Gehirn noch nicht in der Lage ist, Impulse zu kontrollieren. Dieses Wissen über Gehirnentwicklung, eigener und Ko-Regulation und die Prinzipien einer gehirngerechten, altersangepassten und damit stressmindernden Kommunikation bildet die Basis, um in Ihrer Praxis emotionsgeladene Kinder begleiten zu können.
Inhalte:
- Aufbau und Entwicklung des Gehirns
- Die Rolle von Emotionen auf die Entwicklung des Gehirns
- Die Bedeutung von Stress für das noch unreife kindliche Gehirn
- Selbstregulation der Erwachsenen als Voraussetzung
- Altersgemäße Fähigkeiten der Selbstregulation bei Kindern
- Unterstützung der Regulationsfähigkeiten durch pädagogische Fachkräfte
Methoden:
Impulsvortrag, Videos, PP, Selbstreflexion, Gruppenarbeit an einer Dilemmasituation