Übersicht unserer Kursleitenden
Kursleitende A-Z
Gabriele Gischler-Schier (Pädagoge/-in (Diplom), Erzieher/-in)
Kurse (7)
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Auffälligkeiten im Spracherwerb
Zielgruppe:
pädagogische Fachkräfte aus Krippe, Kita, Hort und Kindertagespflege
Ihnen fallen immer wieder oder in den letzten Jahren sogar gehäuft Kinder auf, die noch undeutlich sprechen, andere haben Schwierigkeiten mit der Aussprache bestimmter Laute und wieder andere einen sehr geringen Wortschatz.
Sprachliche Auffälligkeiten können in allen Bereichen der Sprache und des Sprechens entstehen und kommen häufig vor, sind aber oft auch nur Ausdruck der normalen sprachlichen Entwicklung, des NOCH-nicht-Könnens.
Als pädagogische Fachkräfte sollen – und dürfen - Sie natürlich weder diagnostizieren noch therapieren, sondern Sie werden heute einen systematischen Überblick bekommen über Auffälligkeiten der Sprache und des Sprechens und deren Abgrenzung zu therapiebedürftigen Sprachstörungen sowie:
- die Auswirkungen auf nichtsprachliche Bereiche
- die Sprachentwicklung 0 bis 6 Jahre
- Klären der Begriffe „Late Talker“ und „Late Bloomer“
- die Notwendigkeit der Kooperation mit therapeutischen Fachkräften außerhalb oder innerhalb Ihrer Einrichtung
- Hilfe und Beratung für Eltern geben und vermitteln
- Beobachtungs- und Dokumentationsbögen, die Ihnen helfen, den Sprachstand korrekt einzuschätzen
Methoden:
Impulsvortrag, PP, Videos, Audios, Gruppengespräch, Reflexion
Wut im Bauch und Chaos im Kopf
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte in Krippe, Kita und Kindertagespflege
Wir erfahren tagtäglich, dass der Umgang mit den eigenen Gefühlen eine große Herausforderung für Kinder darstellt. Die Gehirnforschung zeigt uns, dass wir Erwachsenen die Kinder bei der Entwicklung von Eigenregulation und Selbstberuhigung unterstützen müssen, da das unreife Gehirn noch nicht in der Lage ist, Impulse zu kontrollieren. Dieses Wissen über Gehirnentwicklung, eigener und Ko-Regulation und die Prinzipien einer gehirngerechten, altersangepassten und damit stressmindernden Kommunikation bildet die Basis, um in Ihrer Praxis emotionsgeladene Kinder begleiten zu können.
Inhalte:
- Aufbau und Entwicklung des Gehirns
- Die Rolle von Emotionen auf die Entwicklung des Gehirns
- Die Bedeutung von Stress für das noch unreife kindliche Gehirn
- Selbstregulation der Erwachsenen als Voraussetzung
- Altersgemäße Fähigkeiten der Selbstregulation bei Kindern
- Unterstützung der Regulationsfähigkeiten durch pädagogische Fachkräfte
Wenn Papa weint und Mama Angst hat
Zielgruppe:
Fachkräfte in Krippe, Kita, Hort und Kindertagespflege, die grundlegende Informationen und gemeinsame Reflexion zum Thema suchen.
7,8% der Bevölkerung leidet an einer behandlungsbedürftigen ps2ychischen Störung (DGPPN 2024) und 3-4 Millionen Kinder und Jugendliche leben mit mindestens einem psychisch erkrankten Elternteil zusammen. Sie sind mit Depressionen, Psychosen, Persönlichkeitsstörungen oder Abhängigkeitserkrankungen und den damit verbundenen Verhaltensweisen konfrontiert und die Wahrscheinlichkeit, dass sie selbst eine psychische Erkrankung entwickeln, ist um ein Drei- bis Siebenfaches erhöht.
Inhalte:
Sie erhalten Information über die Formen psychischer Erkrankungen und ihre Auswirkungen auf den Familienverband. Die Aufklärung und das Wissen darum, was Sie in der Einrichtung tun können, ist notwendig, um Kinder und ihre Familien zu begleiten und zu unterstützen und um die eigenen Grenzen oder die der Institution zu erkennen.
Geborgenheit und Beziehung heute
Zielgruppe:
Päd. Fachkräfte aus Krippe, Kita und Kindertagespflege
Kinder sind von Natur aus Beziehungswesen, die von Geburt an Kontakt zu ihrer Umwelt suchen und brauchen. Als Fachkräfte sind wir gefragt, dieses Bedürfnis wahrzunehmen und unsererseits mit individuellen und situationsangemessenen Kontaktangeboten zu antworten und in den Dialog zu gehen. Ein solches gelingendes Zusammenspiel erfordert von uns nicht nur immer wieder - trotz hoher Arbeitsbelastung - die eigene Achtsamkeit auf das Kind zu lenken, sondern auch Kenntnisse über (neuere) Forschungsergebnisse, die dabei eine Rolle spielen.
Inhalte:
- Salutogenese
- Resilienz
- Neurobiologie
- Bindungstheorie
- (Selbst-) Regulation
- Feinfühligkeitskonzept
- Professionelle Responsivität
Bindung trifft Vielfalt
Zielgruppe:
Fachkräfte in Krippe, Kita und Kindertagespflege, die Familien aus anderen Kulturkreisen auf dem Weg in ihre Einrichtung verstehen und professionell und respektvoll begleiten möchten.
Weshalb gehen viele Eltern aus anderen Kulturkreisen so ganz anders mit ihren Kindern um? Warum sind viele der Eltern erstaunt, dass in Deutschland eine eltern-begleitete Eingewöhnungszeit üblich ist? Und weshalb „verwöhnen“ manche Mütter ihre Kinder so grenzenlos, verhindern Selbstständigkeit, füttern noch ihre Dreijährigen und ziehen ihnen die Schuhe an?
Inhalte:
Diese und ihre weiteren Fragen zum Thema kulturelle Vielfalt in Bindung, Eingewöhnung, Beziehung und Familie werden uns in diesem Kurs beschäftigen:
- Bewusstmachen des eigenen kulturellen Weltbilds
- Reflexion von Vorerfahrungen, Vorurteilen und eventuellen Ängsten
- Wahrnehmung anderer Standards, Normen und Bewertungsmuster in der Erziehung
Sie erhalten Informationen zu kulturspezifischen Bindungsmustern, Rollenbildern und Erziehungszielen, um vorurteilsbewusst und mit einer wertschätzenden Haltung die Erziehungspartnerschaft zu Eltern aus anderen Kulturkreisen eingehen zu können.
Armutssensibles Handeln in Krippe, Kita, Hort und Kindertagespflege
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte in Krippe, Kita, Hort und Kindertagespflege, die wissen möchten, was Armut für Familien mit Kindern bedeutet und wie sie das Thema in ihrem Team bewusst machen und darauf reagieren können.
Da auch nach den neuesten Zahlen immer noch mehr als jedes 5. Kind in Deutschland armutsgefährdet ist, können Sie sicher sein, dass das Thema Armut in Ihrer Einrichtung ein relevantes Thema ist – wenn auch nicht immer sofort sichtbar. Armutssensibel zu handeln ist Aufgabe jeder Einrichtung und jeder Fach-kraft, denn der pädagogische Auftrag heißt, jedes Kind individuell zu erziehen, zu bilden und zu betreuen. Ziel ist das Bewusstmachen, dass arm sein mehr bedeutet als „kein Geld haben“ und die Vermittlung praktischer Handlungskompetenzen für Leitung und Team.
Inhalt:
- Hintergrundwissen zu Armutslagen und fehlender Bildungsgerechtigkeit
- Teilhabechancen der Kinder, die in armen bzw. armutsgefährdeten Familien aufwachsen
- Armutssensibler Blick, denn „Armut hat viele Gesichter“
- Wahrnehmung von Ausgrenzung und Barrieren in der eigenen Einrichtung (Inklusion!)
- Sieben Schlüsselsituationen für Einrichtungen, die sich armutssensibel auf den Weg machen wollen.
Lieben Sie Mathe?
Zielgruppe:
Pädagogische Fachkräfte aus Kitas, die Mathe „spielen“ wollen
Sind sie schon einmal durch eine Postkarte geschlüpft? Haben sie aus Papprollen Eiskristalle konstruiert? Oder Arme und Beine mit Legosteinen vermessen?
Nein? Aber sicher werden viele von ihnen schon einmal vom „Mathematikum Gießen“ gehört haben: Unter dem Motto „Mathematik sollte man nicht erklärt bekommen, sondern entdecken dürfen“ wird dort experimentiert, ausprobiert, geknobelt und so Mathematik auf spielerische Weise begriffen. Damit das Vergnügen mit Zahlen, Mengen und Formen auch in Ihre Einrichtung transportiert wird, biete ich ihnen „Zeug zum Mathespielen selbstgemacht“ an.
Inhalte:
- Sie können anschaulich erfahren, wie sie mit alltäglichen Gegenständen aus ihrer Kita z.B. Postkarten, Toilettenrollen und Legos Mathematisches und Geometrisches erfahrbar machen können und das spielend und mit viel Vergnügen und Kommunikation für Kinder und Erwachsene.
- Sie reflektieren ihre eigene Haltung zu mathematischen Themen und wissen, dass Sammeln und Ordnen mathematisches Tun ist.
- Sie erfahren, was GMGM bedeutet und durchleuchten ihre Einrichtung und ihren Alltag daraufhin, wo Mathematisches quasi im Vorbeigehen vorkommt.