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Ilse Roosen-Nef
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Übergänge/Transitionen pädagogisch begleiten und unterstützen
Übergänge oder Transitionen sind Ereignisse, die für uns wesentliche Veränderungen mit sich bringen. Sie bedeuten häufig Ungewissheit oder offenen Ausgang. Für uns alle beginnt die Zeit der Übergänge mit der Geburt und es folgen noch viele andere wie z.B. Kindergarteneintritt, Schulbeginn, Berufsausbildung, Partnerschaft, Flucht etc..
Übergänge sind Schnittstellen und Schwellen in unserem Leben, die stets mit Risiken verbunden sind, aber auch zahlreiche Entwicklungschancen bieten. Von der Geburt bis zur Pubertät bewältigen Kinder bildungsbiografisch bedeutsame Übergänge, deren Gestaltungsqualität oft entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg von Bildungsverläufen ist. An diesem Tag beschäftigen wir uns mit der Bedeutung einzelner Transitionen für die Entwicklungs- und Lernprozesse von Kindern und wie diese pädagogisch begleitet und unterstützt werden können.
Projektorientiertes Arbeiten in der Ganztagsbetreuung
Die Methode der Projektarbeit ist besonders gut geeignet, um Bedürfnissen von Schulkindern gerecht zu werden. Kinder im Schulalter wollen selbsttätig sein, mit allen Sinnen entdecken und lernen, sich einbringen, Selbstwirksamkeit erleben und Beziehungen aufbauen. Projektarbeit fördert Selbstbildung und ganzheitliches Lernen sowie Partizipation und kooperatives arbeiten. Ausgangspunkt von Projekten ist in der Regel ein Thema, das die Betroffenen interessiert und beschäftigt. Sie setzen sich selbst Ziele und entwickeln einen Plan, bei dem nicht das Ergebnis, sondern das Handeln selbst im Vordergrund steht.
Folgende Inhalte stehen im Vordergrund:
- Projektarbeit als Methode um den Selbstbildungsprozess zu fördern
- Die Phasen der Projektarbeit von der Themenfindung bis zur Dokumentation
- Die Bedeutung von Pädagogen, Team und Eltern in diesem Prozess
- Ideen und Beispiele aus der Praxis