Übersicht unserer Kursleitenden
Kursleitende A-Z
Vera Kirchhoff-Bödecker
Kurse (5)
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Qualifizierung Pädagogische Mitarbeitende (im Ganztag)
Pädagogische Mitarbeiter*innen haben sich in den Schulen neben den regulären Lehrkräften etabliert. Sie übernehmen die Betreuung an unterschiedlichen Schulformen. Darüber hinaus gibt es vielfältige Aufgaben an den Schulen, die durch pädagogisch vorqualifiziertes Personal zusätzlich erfüllt werden. Zum Beispiel unterrichtsergänzende Angebote wie Spiele, Musik, Rhythmus, Bewegung, Kreatives Gestalten usw.
Teilnahmevoraussetzungen:
- Personen mit pädagogischer Ausbildung und/ oder Vorerfahrungen in der Betreuung von Kindern
- Personen, die Freude an der Betreuung von Kindern haben
- mindestens Hauptschulabschluss
- gute Deutsch-Kenntnisse
- Personen, die neugierig, offen und bereit sind, eigenes Verhalten kritisch zu überdenken und gegebenenfalls zu verändern
Schulungsinhalte:
- Pädagogik/ Entwicklungspsychologie
- Störungen in der kindlichen Entwicklung
- Streit/ Aggressivität/ Konfliktsituationen
- Lernprozesse
- Lernbedingungen und Erziehungsziele
- Inklusion
- Organisations- und Rechtsfragen
- Aufsichts- und Schweigepflicht, Schulprofil, Fallbeispiele
- Arbeitsrechtliche Fragen, Gefahrenquellen in der Schule/Unfallgefahr
- Methodik und Didaktik
- Grundlagen des pädagogischen Arbeitens
- Erarbeitung eines Projekts im Rahmen der Praxisphase
- unterrichtsergänzende Angebote: Spiele, Beschäftigungsangebote, Medien, Bewegungsangebote
- Kommunikations- und Gesprächsführung
Die 260 UStd. umfassen 160 UStd. Präsenzunterricht und 100 UStd. Praktikum in einer Schule.
Eine Förderung durch einen Bildungsgutschein ist möglich
Umgang mit schwierigen Kindern und Jugendlichen
Der Umgang mit als schwierig erlebten Kindern und Jugendlichen ist im pädagogischen Alltag mittlerweile zu einer täglichen Herausforderung geworden. Während es vor einigen Jahren noch der „Kevin“ war, der als Synonym dafür galt und gelegentlich in einzelnen Klassen anzutreffen war, fühlen sich mittlerweile alle im System Schule tätigen Personen stark und weiter zunehmend von dieser Herausforderung belastet. Gemeinsam tragen wir in diesem Kurs erlebte Situationen zusammen, um sie daraufhin zu untersuchen, wie die Auswertung des Verhaltens der Kinder, aber auch des eigenen Verhaltens zu einer Belastung werden und wie pädagogische Fachkräfte (PM) hier sinnvoll und zielgerichtet intervenieren können. Theoretisch-fachliche und rechtliche Grundlagen werden bei allen Erarbeitungen einbezogen.
Gewaltprävention an Schulen
Alle Schulen in Niedersachsen sind verpflichtet, ein Gewaltpräventionskonzept zu erstellen und aktuell zu halten. Damit verlangt der Gesetzgeber den Schulen und den in ihnen tätigen Menschen eine Menge ab. Und gleichzeitig wird es immer wichtiger, dieses Thema in den Fokus zu nehmen und sehr aktiv daran und damit zu arbeiten. Alle pädagogischen Fachkräfte in der Schule sind hier gefordert. In diesem Kurs soll es darum gehen, was wir gesetzlich, gesellschaftlich und persönlich unter dem Begriff Gewalt verstehen, welche Faktoren am Entstehen von Erregung und Aggression beteiligt sind und welche Bedingungen im System Schule helfen können, diesem Entstehen entgegenzuwirken.
Mobbing - was ist das und was können wir dagegen tun?
Mobbing ist eine spezielle Form von Gewalt. Schnell wird der Begriff verwendet, oft ohne das Wissen, was sich dahinter eigentlich verbirgt. Deshalb ist es auch für pädagogische Fachkräfte (PM) wichtig, sich mit diesem Thema intensiv zu beschäftigen und neben fachlichen Kenntnissen, Strategien zum Umgang mit den beteiligten Kindern und Jugendlichen zu entwickeln und Ideen zu erarbeiten, wie sie sowohl den Täterinnen und Tätern, als auch den Opfern von Mobbing helfen können. Dies stärkt sie im theoretischen Umgang mit der Thematik, sowie in der immer wieder nötigen Auseinandersetzung mit Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern.
Fortsetzungskurs: Der Umgang mit schwierigen Kindern und Jugendlichen
Dieser Kurs knüpft an die Grundlagen des ersten Kurses an und legt den Schwerpunkt noch stärker auf den konkreten pädagogischen Alltag. Im Mittelpunkt stehen erlebte Situationen aus Schule, Betreuung und Ganztag, in denen Kinder und Jugendliche als herausfordernd, grenzüberschreitend, verweigernd, impulsiv oder schwer erreichbar erlebt werden. Gemeinsam betrachten wir typische Praxissituationen und entwickeln daraus konkrete Handlungsmöglichkeiten für pädagogische Mitarbeitende. Dabei geht es nicht um Patentrezepte, sondern um mehr Sicherheit im eigenen Handeln:
Wie kann ich in angespannten Situationen ruhig und klar bleiben?
Wann ist Deeskalation sinnvoll? Wie setze ich Grenzen, ohne die Beziehung zum Kind oder Jugendlichen zu verlieren?
Welche Rolle spielen Körpersprache, Sprache, Haltung und Teamabsprachen?
Anhand von Fallbeispielen, Erfahrungsaustausch und praxisnahen Übungen werden konkrete Interventionsmöglichkeiten erarbeitet. Theoretische, fachliche und rechtliche Grundlagen werden dabei weiterhin einbezogen, stehen jedoch stärker im Dienst der praktischen Umsetzung. Ziel des Kurses ist es, die eigene Handlungssicherheit zu stärken, Belastungen besser einzuordnen und schwierige Situationen im Schulalltag klarer, gelassener und zielgerichteter bewältigen zu können.