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sozial-emotionale Verhaltensauffälligkeiten/Störungen

Viele herausfordernde Verhaltensweisen entstehen nicht „aus Absicht“, sondern sind oft Ausdruck von Stress, unreifen Regulationsfähigkeiten oder ungünstigen Entwicklungsbedingungen. In diesem Vormittagskurs schauen wir praxisnah auf sozial-emotionale Auffälligkeiten bei Kindern von 3 bis 10 Jahren – mit einem verständlichen Blick auf Gehirnentwicklung, Selbstregulation und Co-Regulation. Im Fokus stehen typische Situationen aus Kitas und Grundschulen: impulsives Verhalten, Wut- und Rückzugsreaktionen, Angst/Unsicherheit, Grenzen austesten, starke Unruhe oder „Nicht-Erreichbarkeit“. Wir klären, was im Kind (und im System) passieren kann, wie Fachkräfte feinfühlig und handlungsfähig bleiben – und welche alltagstauglichen Strategien deeskalieren, Beziehung stärken und Entwicklung fördern.

Ein besonderer Baustein ist der Dialog zum Übergang Kita–Schule:

- Welche Informationen helfen wirklich?

- Wie gelingt ein wertschätzender Austausch zwischen Erzieherin*innen, pädagogischen Mitarbeitenden, Lehrkräften und Eltern – ohne Stigmatisierung, aber mit Klarheit und gemeinsamer Linie?

Ziele:

- Verhaltensauffälligkeiten entwicklungslogisch einordnen (statt vorschnell bewerten

- „Alarmzustand vs. Lernzustand“ erkennen und handlungsfähig reagieren

- Beziehung, Sprache und Regulation zusammen denken (sprachförderlicher Umgang in schwierigen Momenten)

- Übergänge professionell gestalten: Kommunikation, Haltung, Kooperation